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Basler Fasnacht - UNESCO Kulturerbe

Haben Sie’s gewusst?

 

Goschdym, Räppli und Schnitzelbangg

Während den «drey scheenschte Dääg» steht Basel normalerweise Kopf. Der Startschuss fällt in «normalen» Jahren pünktlich am Montagmorgen um 4.00 Uhr mit einem beherzten «Morgestraich, vorwärts, Marsch!». Dann glimmen in der stockfinsteren Innenstadt die Lichter der unzähligen «Ladärne» auf und aus allen Gassen strömen die kostümierten Cliquen. Es ertönen Trommelwirbel und typische Basler Piccolo-Klänge, die mit dem Morgestraich-Marsch für Gänsehaut sorgen. Dank ihrer Einzigartigkeit und Qualität gehört die Basler Fasnacht seit 2017 zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe.

Wer bei «Schnitzelbangg» die Messer wetzt, bei «Räppli» das Portemonnaie zückt und bei «Goschdym» nur Bahnhof versteht, wirft am besten einen Blick ins Fasnachts-Wörterbuch. Aber Achtung: «Blaggedde» tragen ist auch im Corona-Jahr 2021 Ehrensache.