Gute Texte (nicht nur) für Goldfische schreiben

Ein guter Text benötigt Zeit und Konzentration. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt und geben Ihnen 10 praktische Tipps.

1. „Einfach“ besser schreiben

Je besser Menschen über ein Thema Bescheid wissen, desto mehr Fremdwörter brauchen sie beim Schreiben. Adressieren Sie damit Fachpersonen, mag das stimmig sein. Für die breite Masse oder für Kund:innen, die (noch) keine Expert:innen sind, braucht es kein Fachchinesisch. Führen Sie sich vor Augen, wer Ihre Zielgruppe ist, schreiben Sie einfach und verständlich.

2. Denken Sie an einen Goldfisch

Die Konzentration von Lesenden nimmt bereits nach wenigen Sekunden ab. Gewissen Studien zufolge soll der Mensch sogar eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne als ein Goldfisch haben. So dramatisch ist es in Wirklichkeit nicht, aber trotzdem: In der Kürze liegt die Würze. Kommen Sie auf den Punkt und schreiben Sie nicht lange um den heissen Brei herum.

3. Klein wird bei uns gross geschrieben

Verzichten Sie darauf, Verben und Adjektive zu Hauptwörtern zu machen. Viele Nomen klingen auf den ersten Blick vielleicht wahnsinnig schlau, sind sie aber nicht. Sätze werden dadurch nicht schöner und Aussagen nicht klarer. Verwenden Sie möglichst wenige Wörter, die auf -ung, -heit oder -keit enden. Verwenden Sie Verben und treffende Adjektive, um Ihrem Text Leben einzuhauchen.

4. Ohne Punkt, dafür mit Komma

Kennen Sie Schachtelsätze? Das sind diese furchtbaren Gebilde, die mithilfe von unzähligen Einschüben und Nebensätzen versuchen, so viele Informationen in einen Satz zu packen, wie nur irgend möglich und dabei den Leser, der sich gerade einen neuen Kaffee eingeschenkt hat, komplett vergessen lassen, worum es beim Anfang des Satzes überhaupt ging. Haben Sie es gemerkt? Setzen Sie also lieber mal einen Punkt. Durchatmen. Und denken Sie an den Goldfisch.

5. Wer nicht fragt, bleibt dumm

In Medienmitteilungen, Produktinformationen oder auch auf Ihrer Webseite ist es zentral, dass Sie Ihren Leserinnen und Lesern schnell einen Überblick verschaffen, worum es geht. Überlegen Sie sich bei solchen Texten, ob Sie die sechs W-Fragen bereits in den ersten Sätzen beantworten können. Insbesondere in einer Medienmitteilung sollten die sechs W’s bereits im Lead geklärt werden.

6. Seien Sie aktiv!

Passivkonstruktionen können in gewissen Fällen sicher sinnvoll sein. Passive Formulierungen verschlucken jedoch immer den Akteur einer Handlung und das wiederum macht Sätze träge und unnötig kompliziert. Schreiben Sie lieber „Wir verkaufen diese Produkte“ statt „Diese Produkte werden durch uns verkauft“. Die aktive Sprache ist lebendiger, konkreter und viel angenehmer zu lesen.

7. „Smart“ schreiben ist nicht schlau

Während wir mit dem Laptop surfen und auf dem Smartphone Meetings canceln, vergessen wir oft den deutschen Sprachgebrauch. Zugegeben, gewisse Anglizismen sind zeitgemäss. Seien Sie aber bitte zurückhaltend im Gebrauch und überlegen Sie sich stets, ob das deutsche Wort den Text nicht besser verständlich macht – dann haben Sie auch vom Feeling her ein gutes Gefühl.

8. Es war einmal ein kleines Plusquamperfekt…*

…das suchte in einem schönen Text verzweifelt nach seinem Präteritum. Doch es fand nur das Präsens. Das war zwar auch ganz nett, aber so richtig verstanden, haben sich die beiden leider nicht. Viele Schreiber tendieren dazu, in den Zeiten hin- und herzuspringen. Die meisten Texte stehen in der Gegenwartsform oder im Präteritum. Wichtig ist, dass Sie bei Ihrer gewählten Zeitform bleiben und die Kombinationen richtig verwenden.

9. Ein bisschen Ordnung muss sein

Egal, wie spannend und verständlich Ihr Text ist und ob Sie die Satzzeichen am richtigen Ort gestreut haben: Ihr Text braucht auf jeden Fall eine Struktur. Wählen Sie einen treffenden und knackigen Titel, der zum Weiterlesen animiert. Geben Sie Ihrem Text einen Vorspann, der kurz und knapp zum Text überleitet und sagt, worum es geht oder einen Spannungsbogen aufbaut. Überlegen Sie sich dann gut, wie Ihr Text an Fahrt gewinnen soll. Der erste Satz ist die halbe Miete! Benutzen Sie zur Gliederung Ihres Textes Zwischentitel und helfen Sie damit Ihren Lesern, sich zu orientieren.

10. Und zu guter Letzt

Kontrollieren Sie die Rechtschreibung Ihres Textes, ersetzen Sie Wortwiederholungen durch Synonyme und prüfen Sie nochmals die Lesbarkeit. Hier haben wir ein paar hilfreiche Links für Sie zusammengetragen:

  • Lesbarkeit prüfen | http://www.leichtlesbar.ch | http://www.blablameter.de/
  • Rechtschreibeprüfung | http://www.languagetool.org | http://duden.de/rechtschreibpruefung-online
  • Synonyme | https://synonyme.woxikon.de/ | http://www.openthesaurus.de/synonyme

Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Texte aussagekräftig und spannend zu gestalten. Wir finden die perfekten Worte für Ihren Text, verleihen ihm den letzten Schliff oder zeigen Ihnen wie Sie es selbst (fast) genauso gut können.

Tätärätätäääääääääää! We proudly present: Unsere neue Webseite www.commversa.ch, die heute das Licht der Welt erblickt hat. Lange haben wir daran gearbeitet, gefeilt, verworfen, neu geplant, geändert und optimiert. Klicken Sie sich durch und lassen Sie sich von unserer Schatzkiste begeistern.

Frühlingsgefühle im November

Alles neu macht der November – zumindest bei uns. Natürlich ist nicht alles neu, aber Sie haben vielleicht schon bemerkt, dass in den letzten Wochen «irgendwas anders war». Ja, wir haben uns einem sanften Rebranding unterzogen, das Logo modernisiert, die Farbpalette aufgefrischt und uns inhaltlich geordnet. Auch hat sich in den vergangenen Monaten unser Team neu formiert und entlang unserer Kernkompetenzen aufgestellt. Das Team – bestehend aus Martina, Céline, Catherine, Lisa und Marla – vereint kreative Ideen mit solidem Handwerk und wird im Backoffice durch Muriel* unterstützt.

* Herzlich Willkommen Muriel!

Zwischen all den kreativen Neuerungen haben wir bemerkt, dass uns Wortmenschen mal ein Zahlenmensch gut tun würde. Jemand, der den Taschenrechner nicht nur als Deko-Element benutzt, sondern ihn auch bedienen kann. Und so haben wir Muriel gesucht und gefunden. Seit dem 1. November verstärkt sie uns im Backoffice und ist für die Buchhaltung verantwortlich.

Bye bye Ladies’ Speech – Hello comm.versa-Workshops

Neuerungen bringen auch Abschiede mit sich. So haben wir uns entschieden, das Format «Ladies’ Speech» nach über zehn erfolgreichen Jahren nicht mehr weiterzuführen. Unsere attraktiven Workshops und Coachings in den Bereichen Auftrittskompetenz, Gesprächsführung oder Social Media bleiben Ihnen aber natürlich erhalten. Unter dem Namen comm.versa werden wir regelmässige Kurse durchführen – auch solche for women only – und bieten weiterhin individuelle Coachings und Workshops an.

Nachhaltige Lösungen aus einer Hand

Es ist aber nicht alles anders und neu. Bewährtes soll man nicht ändern: Mit unserer Kommunikation wollen wir auch weiterhin begeistern und bewegen. Wir denken strategisch, nachhaltig und beraten Sie umfassend. Wir hören Ihnen zu, fühlen uns ein, denken mit und voraus. Und wir sorgen dafür, dass Sie und Ihre Organisation einzigartig in Erscheinung treten –und in bester Erinnerung bleiben. Wir sind Ihre Expertinnen in den Bereichen:

  • Beratung und Strategie
  • Inhalt und Text
  • PR- und Medienarbeit
  • Web und Social Media
  • Workshops und Moderationen

Wie gefällt Ihnen unser neue Auftritt? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen und freuen uns bereits jetzt darauf, Sie auch in Zukunft mit unserer Arbeit zu begeistern.

Der Blick aus dem Fenster (und aufs Thermometer) zeigt ein deutliches Bild: Die warmen Sommermonate sind definitiv vorbei und die Natur bereitet sich auf den Winterschlaf vor. Nicht so #teamcommversa an der Thiersteinerallee 17! Wir sind weit entfernt vom Schlaf, auch wenn wir es uns in unserem neuen Nest so richtig gemütlich gemacht haben. Gerne geben wir Ihnen einen Einblick in unsere Herbst-Mood.

Zwei Neuzugänge

Erst im Sommer zu uns gestossen und nun bereits tatkräftig mit dabei sind unsere beiden neuen Mitarbeiterinnen: Marla Niedermann und Lisa Kistner. Marla studiert Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität Zürich, und ist unser Social-Media-Crack. In ihrer Freizeit macht sie liebend gerne Sport und nutzt jede Gelegenheit, um weitere schöne Flecken auf dieser Welt zu erkunden.

Unsere Projektleiterin Lisa zog nach ihrem Soziologie Studium in Basel nach London, um dort ihren Master in PR zu absolvieren und bei einem grossen Reiseveranstalter Erfahrung zu sammeln. Vor und während des Bachelorstudiums hat sie sich im journalistischen Schreiben geübt, unter anderem auch bei der BAZ. Mittlerweile lebt Lisa wieder in Basel, liebt nach wie vor das Schreiben, besucht gerne neue Metropolen und begeistert sich für Indie Filme.

Herzlich willkommen, liebe Marla!
Herzlich willkommen, liebe Lisa!


New Home

Nach fast fünf Jahren an der denkmalgeschützten Stadthausgasse 18 war es Zeit für etwas Neues! Und so hiess es Anfang August: Kisten packen, vorwärts, marsch! Wir sind begeistert von unseren hellen neuen Räumen im schönen Gundeli-Quartier in Basel. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, schaut einfach auf einen Kaffee vorbei, macht es sich an unserem Besprechungstisch neben King Louie gemütlich oder lässt in unserer Chill-Ecke die Seele baumeln.

Einblick in unsere Projekte

Auch in diesem Newsletter präsentieren wir wieder ausgewählte Kundenprojekte und bedanken uns ganz herzlich für das Vertrauen.


Klybeckplus

Die südliche Hälfte des Klybeck transformiert sich zu einem lebendigen, durchmischten Stadtquartier. Die Grundeigentümerinnen, Rhystadt AG und Swiss Life, haben sich mit dem Kanton Basel-Stadt zusammengeschlossen, und bringen unter dem Dach «klybeckplus» diese Entwicklung gemeinsam voran. Seit dem Sommer 2020 haben wir das Kommunikationsmandat von klybeckplus und durften im September eines der Highlights mitgestalten: Das Städtebauliche Leitbild wurde der Öffentlichkeit präsentiert. comm.versa hat die Koordination, Redaktion und das Lektorat dieses Werkes verantwortet und die Medienkonferenz sowie den Informationsanlass für die Öffentlichkeit organisiert.


Moderation Eröffnungsanlass der Industrienacht Basel 2022

Am 16. September fand in Basel die erste Industrienacht statt. Über 40 Unternehmen aus diversen Branchen gaben eine Nacht lang spannende Einblicke in ihre Tätigkeit und Arbeitskultur. Und mitten drin war comm.versa, denn Catherine Riesen moderierte den Eröffnungsanlass.

«Die Zusammenarbeit mit Catherine Riesen von comm.versa rund um den Eröffnungsanlass der Industrienacht Regio Basel war hoch professionell und super unkompliziert. Catherine hat sich für die Moderation schnell in die Materie eingearbeitet, konnte unsere Bedürfnisse exakt einfliessen lassen und hat selbstständig mit allen Redner:innen alles vorbereitet. Damit konnte uns comm.versa in einer stressigen Phase viel Arbeit abnehmen. Kurz gesagt eine super Erfahrung, gerne wieder!»

Nicolas Schmutz, das mgmt gmbh

Kampagne PKM

Das Parking Kunstmuseum Basel begleitet uns schon seit Jahren, bzw. wir begleiten das Parkhaus: Während drei Jahren durften wir die Baukommunikation verantworten und die Eröffnung konzipieren und umsetzen. Seither haben wir verschiedene Kampagnen durchgeführt, so auch die aktuelle. Hier als Beispiel eine Postkarte, die wir zusammen mit pauletto graphic design realisiert haben.

Wir bedanken uns bei diesen und unseren anderen Kund:innen ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit!

Haben Sie’s gewusst?

In der Mitte des 19. Jahrhunderts präsentierte sich das heutige Stadtquartier «Gundeli» in Basel als ländliche Idylle mit Gärten, Obstbäumen und weiten Feldern. Im Jahr 1874 erwarb eine deutsche Immobiliengesellschaft, respektive deren Basler Teilhaber, südlich des Bahnhofs ein Areal, das halb so gross war wie die alte Stadt Basel innerhalb der Stadtmauern. Die Immobiliengesellschaft legte einen Bebauungsplan vor, der vom Grossen Rat bewilligt wurde. Gemäss diesem Plan wurde innerhalb von 30 Jahren das Gundeldingerquartier errichtet. Heute präsentiert sich das «Gundeli» als durchmischtes Quartier für Gewerbe und Wohnen, mit hippen Kaffees, belebten Plätzen und schönen Altbauten.

Herzliche Grüsse

Ihr comm.versa-Team

Wenn der Schweiss von der Stirn tropft, dann ist der Sommer auch in der Schweiz angekommen. Und wenn an der Stadthausgasse auch noch geschnattert, geklickert und geklackt wird, ja dann laufen die Sommer-Projekte bei comm.versa heiss. Gerne geben wir Ihnen hier einen Einblick in unser Sommer-Programm.

Rein ins kalte Wasser

Unseren Neuzugang und Medientalent Catherine Riesen haben wir – richtig sommerlich – gleich ins kalte Wasser geschubst. Catherine unterstützt uns als Projektleiterin seit Anfang Mai. Vor allem aber konzipiert und leitet die Medienwissenschaftlerin und ehemalige Radiomoderatorin Workshops mit unseren Kundinnen und Kunden und moderiert Podien und Events.

Herzlich willkommen, liebe Catherine!

Einblick in unsere Projekte

Diese Kund:innen bringen uns auch während der Sommermonate gehörig ins Schwitzen – und das freut uns:


Referent:innen-Training bei der Zur Rose

Die Zur Rose Suisse AG zählt seit einigen Jahren schon zu unseren geschätzten Kundinnen. Wir durften bereits verschiedene Workshops in den Bereichen Kommunikation und Rhetorik für sie konzipieren und durchführen. Umso mehr freut uns das tolle Feedback:

Seit vielen Jahren dürfen wir mit comm.versa tolle Rhetorikseminare für interne und externe Referent:innen durchführen. Wir werden auch in Zukunft auf comm.versa setzen, denn die Seminare sind immer auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten, die Teilnehmenden kommen gerne und nehmen immer sehr viele Inputs mit nach Hause. Genau deshalb werden wir unser Angebot um ein weiteres Seminar von comm.versa erweitern und unseren Kund:innen anbieten. Wir freuen uns, dass sicherlich auch das neue Seminar ein Erfolg wird.

Sandra Bienz, Marketing und Event Managerin, Zur Rose Suisse AG

Medienarbeit für Encourage Retreats

«Sur EN», so heisst ein magisches Fleckchen Erde in den Bündner Bergen. Entdeckt hat es Lukas Biry, der Basler, der einst mit dem Fahrrad die Welt bereiste und seine Berufung gefunden hat. Seither errichtet er in den Sommermonaten zwischen den Nadelbäumen einen imposanten Dom, unter dem sich Yoga-Begeisterte aus allen Ecken des Landes einfinden, um im einwöchigen Yoga-Retreat ihre Praxis auszuüben, zu meditieren und die Schönheit der Natur zu geniessen.

Wir sind total begeistert, dass wir die Medienarbeit für ENCOURAGE Retreats übernehmen durften und bereits einige Beiträge in Magazinen platzieren konnten.

Wir werden als junges Unternehmen von comm.versa in der Medienarbeit begleitet und sind begeistert. Wir fühlen unser Projekt und unsere Inhalte von comm.versa auf ganzer Ebene verstanden. Auch sind die Beraterinnen wie motivierende Sparring Partner, die am Ball bleiben und das Feuer am Lodern halten.

Lukas Biry, Gründer ENCOURAGE

Strategische Beratung für das Merh

Das MERH (Kompetenzzentrum Medizin – Ethik – Recht Helvetiae) durften wir in den vergangenen Monaten in verschiedenen Bereichen unterstützen. Ausgangspunkt war die Erstellung eines Kommunikationskonzeptes, welchem eine punktuelle Umsetzung folgt. Unter anderem haben wir das Zentrum beim Aufbau eines LinkedIn-Profils sowie mitentsprechenden Schulungen unterstützt.

Für das Kompetenzzentrum Medizin – Ethik – Recht Helvetiae (MERH) ist die Zusammenarbeit mit comm.versa eine grosse Bereicherung. comm.versa gelang es bestens, die zentralen Punkte unseres neuen Kommunikationskonzeptes herauszuarbeiten. Gemeinsam haben wir viel bewegt. So hat uns die Agentur unter anderem bei der Positionierung in der Öffentlichkeit effizient und zukunftsweisend unterstützt. Wir können die unkomplizierte und fachlich hervorragende Zusammenarbeit mit comm.versa – und insbesondere mit Martina Vogel – wärmstens empfehlen.

Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag, Rechtswissenschaftliches Institut der Universität Zürich

Wir bedanken uns bei diesen und unseren anderen Kund:innen ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit!

Blick in unsere neuen Büros

Einige haben es vielleicht schon mitbekommen: Wir ziehen um. Nach fünf Jahren an der Stadthausgasse, im Herzen von Basel, ist es an der Zeit, auch räumlich ein neues Kapitel aufzuschlagen. Der schönen Stadt am Rhein bleiben wir aber natürlich treu, lediglich das Quartier wird ein anderes. Es zieht uns ins Gundeldingen, sprich «Gundeli». Wir freuen uns auf das lebendige, vielfältige und innovative Quartier – und auf unsere neuen Räumlichkeiten!


Neue Mieter:innen gesucht

Für unsere Räumlichkeiten an der Stadthausgasse 18 suchen wir noch nach neuen Mieter:innen. Sind Sie auf der Suche nach Büros im Herzen von Basel oder kennen Sie jemanden, der interessiert wäre? Dann melden Sie sich bei uns. Details zu den Räumlichkeiten finden Sie auf Homegate.


Haben Sie’s gewusst?

Was gibt es Erfrischenderes, als im Sommer genussvoll ein kühles Glacé zu schlecken? Dass die «Erfindung» des 0Glacéstängelis dabei reiner Zufall war, glaubt man kaum: Der US-amerikanische Limonadenhersteller Frank Epperson hat es zufällig im Jahr 1905 entdeckt, als er ein Glas Limonade mit Löffel versehentlich im Freien stehen liess – das Zuckergetränk gefror über Nacht zu Wassereis. Ein dem Sorbet ähnelndes Speiseeis gibt es allerdings schon seit dem antiken China und entwickelt sich seither stets weiter. Voll im Trend sind ausgefallene Kombinationen wie beispielsweise Himbeer-Ingwer oder vegane Eiskreationen wie ein leckeres «Sorbetto di cioccolato» – gesehen und geschleckt in der Gelateria di Berna in Basel. Falls Ihr uns sucht – wir sind dort 😉

Herzliche Grüsse

Ihr comm.versa-Team

Was bedeutet Pressefreiheit genau? Was sind die Rechte und Pflichten von Journalist:innen? Und was die Rechten und Pflichten von Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen im Umgang mit den Medien? Wir klären auf.

Heute ist internationaler Tag der Pressefreiheit. Doch was bedeutet Pressefreiheit eigentlich genau? Unter Pressefreiheit wird das Recht aller Medien wie beispielsweise Radio, TV oder Zeitungen auf ungehinderte Ausübung ihrer Tätigkeit verstanden, vor allem auf die staatlich unzensierte Veröffentlichung von Nachrichten und Meinungen. Damit soll die Informationsfreiheit, die freie Meinungsbildung und -äusserung und damit die demokratische Willensbildung sowie die Transparenz und Kontrolle der Politik durch die Öffentlichkeit gewährleistet werden. Kurzum: die Pressefreiheit soll es den Medien ermöglichen, ihre Rolle als sogenannte «vierte Gewalt», also als Kontrollorgan von Politik und Wirtschaft, wahrzunehmen und damit die freie Meinungsbildung zu unterstützen.

Während viele Journalist:innen in Ländern rund um den Globus für ihre Pressefreiheit kämpfen müssen, haben wir in der Schweiz das Privileg, dass die Freiheit von Journalist:innen nicht gefährdet ist. Im internationalen Vergleich schafft es die Schweiz auf Rang 10 der Weltrangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporters sans Frontières. So lässt sich sagen, dass die Pressefreiheit von Medienhäuser in der Schweiz gewährleistet ist.

Was heisst das aber für Unternehmen, Behörden und andere Organisationen? Müssen wir immer Rede und Antwort stehen, wenn wir Medienanfragen erhalten? Wie transparent müssen wir gegenüber Journalist:innen sein? Die Antworten auf diese Fragen hängen stark von der Unternehmung ab. Wenn es sich bei Ihrem Betrieb beispielsweise um eine Behörde handelt, müssen Sie mehr Informationen bereitstellen, als wenn es sich bei Ihrer Firma um eine Einzelfirma oder GmbH handelt. Wir beraten Sie hierzu sehr gerne individuell.

Wenn es zu einem Austausch mit Medien kommt, lohnt sich eine optimale Vorbereitung. Beispielsweise stellen sich bei einem Interview mit Printmedien immer wieder ähnliche Fragen: Darf ich Fragen im Nachhinein streichen? Habe ich das Recht, das Interview gegenzulesen? Wenn es ein Hintergrundgespräch war, darf ich dann den ganzen Artikel lesen? Und wenn etwas falsch ist, kann ich es korrigieren? Wir haben ein paar wichtige Fakten für Sie zusammengetragen.

Die Richtlinien des Schweizerischen Presserats besagen sehr klar:

  • Interviews dürfen von Journalist:innen bearbeitet und gekürzt werden. Dabei sollen die Hauptaussagen jedoch nicht entstellt werden.
  • Gestaltete Interviews für Printmedien müssen den Gesprächspartner:innen zur Korrektur und Autorisierung vorgelegt werden.
  • Die Partner:innen können keine Korrekturen anbringen, die völlig vom geführten Gespräch abweichen. Sie können keine Fragen streichen oder neue Fragen erfinden.
  • Falls die/der Interviewte das Interview massiv korrigiert und teilweise Aussagen in ihr Gegenteil verkehrt, so sollen die Journalist:innen die Interviewpartner:innen informieren, dass die Publikation in dieser Form nicht möglich ist.

Auch betreffend Recherchegesprächen hat der Presserat klare Anweisungen:

  • Bei längeren Recherchegesprächen müssen die veröffentlichten Zitate den Gesprächspartner:innen zur Genehmigung unterbreitet werden, ausser diese haben explizit darauf verzichtet. Zudem sind die Gesprächspartner:innen auf die Verwendung dieser Gespräche aufmerksam zu machen, damit das Durchlesen der Zitate in voller Kenntnis der Sachlage erfolgen kann.
  • Es widerspricht journalistischer Fairness, indirekte Zitate ohne Einwilligung des Betroffenen abzudrucken, wenn zuvor vereinbart worden ist, nur autorisierte Zitate zu publizieren.
  • Das Rechercheziel darf nicht verschleiert werden.
  • Eine Person mit wenig Medienerfahrung muss über ihr Recht informiert werden, die ihr zugeschriebenen Zitate vor der Veröffentlichung durchlesen zu können.

Wenn Sie immer wieder mit Medien in Kontakt stehen und eventuell sogar das eine oder andere Interview geben müssen, dann empfehlen wir Ihnen ein professionelles Medientraining mit unseren erfahrenen Medientrainerinnen Martina Vogel und Catherine Riesen. Gerne erarbeiten wir bei Bedarf einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Workshop. Mehr Informationen zu den Medientrainings von comm.versa finden Sie hier.

Zum heutigen Welttag des Buchs stellt euch die grösste Leseratte im #teamcommversa zwei ihrer neuesten Lieblingsbücher vor. Auch wenn es – nach Corinnes Aussage – fast unmöglich ist, sich auf nur zwei festzulegen.

Die Erschöpfung der Frauen – Franzistka Schutzbach

Um es vorwegzunehmen: Die Erschöpfung der Frauen ist eine Pflichtlektüre für jede:n. Die Baslerin Franziska Schutzbach zeigt in ihrem Buch gnadenlos auf, wieso Frauen so erschöpft sind, wie nie zuvor. Und was diese Erschöpfung damit zu tun hat, dass Frauen doch heute angeblich alle Möglichkeiten offenstehen. Das Buch ist eine differenzierte Analyse der heutigen Gesellschaftsstrukturen angereichert mit viel fachlichem Hintergrund. Ein absolut universelles und systemimmanentes Buch, das ohne anzuprangern den Finger tief in die Wunde legt.

Factfullness – Hans Rosling

Es wird alles immer schlimmer, eine schreckliche Nachricht jagt die andere: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Es gibt immer mehr Kriege, Gewaltverbrechen und Naturkatastrophen. Doch stimmt unsere Wahrnehmung der Welt wirklich oder verführt uns unser Gehirn zu einer dramatisierten Weltansicht? Hans Rosling liefert in seinem Buch Factfulness ein sicheres, auf Fakten basiertes Gerüst, um die Welt so zu sehen, wie sie tatsächlich ist. Das Buch wurde vor der COVID-19-Pandemie verfasst, ist aber aktueller denn je!

Welches Buch kannst du aktuell nicht aus der Hand legen?

Heute ist in den USA der „Nichts-Tag“. Ein Tag, der sich voll und ganz dem Nichtstun widmet. Aber ist Nichtstun denn überhaupt möglich? Ja und gibt es „das Nichts“ überhaupt? Keine Angst, wir werden nicht philosophisch, das wäre nicht unser Fachgebiet. Was wir aber gut können, ist kommunizieren – und das kann man bekanntlich auch nicht nicht! (Nein, das ist kein Schreibfehler.)

Nicht kommunizieren geht nicht

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – ein Satz, den Sie bestimmt schon einmal gehört haben. Falls nicht, sollten Sie ihn sich merken, denn er ist sozusagen der Heilige Gral der Kommunikation. Die Aussage stammt von Paul Watzlawick, einem Philosophen und Kommunikationswissenschaftler, der fünf verschiedene Grundannahmen respektive Axiome definierte, die für den Kommunikationsverlauf wichtig sind. Das erste Axiom lautet eben „man kann nicht nicht kommunizieren“ und ist aus unserer Sicht das Wichtigste. Denn egal ob wir reden oder schweigen, aktiv sind oder uns bemühen, nichts zu tun – unser Verhalten sagt stets etwas aus. Durch unsere Sprache, unsere Mimik, die Gestik oder eben auch durch Schweigen geben wir dem Umfeld zu verstehen, was wir denken und fühlen.

Unter Kommunikation versteht man also nicht nur das gesprochene Wort oder einen Text, den man liest, sondern auch das ganze Spektrum an Gesichtsausdrücken und Gesten, mit denen sich Menschen mitteilen. Diese nonverbale Kommunikation beeinflusst zu einem hohen Grad, wie unser Gegenüber unsere Botschaften aufnimmt. Und das führt uns zum zweiten Axiom von Watzlawick.

Über Eisberge und Eier

Das zweite Axiom von Watzlawick besagt, dass es in der Kommunikation eine Inhalts- und eine Gefühlsebene gibt. Die Inhaltsebene bezeichnet das gesprochene Wort, die Kernaussage und die Fakten. Diese Ebene macht nur etwa 20 Prozent der gesamten Kommunikation aus, die restlichen 80 Prozent liegen wie bei einem Eisberg unter der Oberfläche verborgen. Diese unbewusste, auf den ersten Blick versteckte Ebene ist die Beziehungsebene. Dazu gehören die Gefühle, Wertvorstellungen und oder Motive. Sie können durch Mimik, Gestik und Tonfall verdeutlicht werden. Ein Beispiel? Die Aussage „Es hat keinen Kaffee mehr“ stellt auf der Inhaltsebene völlig sachlich und wertneutral fest, dass der Kaffee alle ist. Hingegen auf der Gefühlsebene könnte die Aussage eine ganz andere sein oder völlig anders verstanden werden. Wird die Aussage mit einem schnippischen Tonfall und grimmigem Blick gesprochen, ist sie plötzlich gar nicht mehr wertfrei. Dieselbe Aussage bedeutet plötzlich „Immer nimmst du den letzten Kaffee!“ und gibt einiges über die Beziehung des Senders der Aussage und des Empfängers der Botschaft preis. Ein weiteres, sehr schönes Beispiel liefert hier auch der bekannte Humorist Loriot mit dem Sketch „Das Ei ist hart“.

Die wahre Grösse eines Eisbergs zeigt sich erst auf den zweiten Blick.

Beide Beispiele zeigen: In der täglichen Kommunikation passiert vieles subtil. Und darum heisst es: Aktiv zuzuhören und auch das Unsichtbare sichtbar werden lassen.

Zumindest in der Kommunikation ist Nichtstun also unmöglich. Egal was Sie tun, Sie wirken immer. Wollen Sie mehr über die Wirkung von Kommunikation wissen, die Grundlagen erfolgreicher Gesprächsführung kennenlernen oder erfahren, wie Sie erfolgreich auftreten können? Dann melden Sie sich bei uns für ein individuelles Coaching oder besuchen Sie einen unserer Workshops.

PS: Hier finden Sie noch weitere Informationen zu Watzlawick und den anderen drei Axiomen.

Auf die Social-Media-Trends 2022 hat die Covid-Pandemie grossen Einfluss. Umso wichtiger, dass Sie die Trends 2022 kennen und sich auf den sozialen Medien präsent zeigen.

Die Kontakteinschränkungen durch die Covid-Pandemie führen bei Kund:innen dazu, dass sie sich verstärkt in der virtuellen Welt bewegen und dort den persönlichen und authentischen Austausch suchen, den sie im realen Leben vermissen.  In den letzten zwei Jahren sind die Zahlen der Social-Media-Nutzer:innen stark gestiegen. Gemäss Statista nutzten 2021 rund 82 Prozent der Schweizer Bevölkerung Social Media.

Auf Social Media können KMU verhältnismässig kostengünstig ihre gewünschte Zielgruppe erreichen. Der sogenannte Streuverlust – wenn Werbung nicht die passende Kundschaft erreicht – ist dank genauem Targeting gering. Trotzdem reicht es nicht, nur bezahlte Werbung zu schalten. Sie brauchen eine auf Ihr Klientel und die aktuellsten Trends massgeschneiderte Social-Media-Strategie, welche Sie konsequent verfolgen.

Ist TikTok gekommen, um zu bleiben?

Ein Trend, dem sich kaum ein Unternehmen entziehen kann, ist TikTok. Insbesondere, wenn Sie als KMU die Generation Z ansprechen möchten, ist es höchste Zeit, sich über den Kanal, die Gewohnheiten und die Zielgruppe zu informieren. TikTok wird erstaunlicherweise noch von den wenigsten Schweizer Unternehmen genutzt und das, obwohl sich die App bei den jüngeren Personen immer grösserer Beliebtheit erfreut und einen der höchsten Return on Investments zu verzeichnen hat. Dank dem personalisierten Algorithmus fesselt TikTok seine Nutzerinnen und Nutzer und erhöht die Interaktion. Geeignet sind insbesondere kurze, leicht verdauliche Inhalte. Mit attraktiven Inhalten und einem persönlichen Storytelling können Sie die Community nachhaltig und emotional an Ihre Marke binden. Wenn Sie mehr über die Generation Z und ihre Gewohnheiten erfahren möchten, lesen Sie am besten unseren Newsbeitrag.

Die Mehrkanal-Strategie?

Die meisten Nutzer:innen sind auf mehr als einem Social-Media-Kanal unterwegs. Um Ihre Kundschaft optimal abzuholen, verfolgen Sie also am besten eine Mehrkanal-Strategie. Dazu analysieren Sie zuerst, auf welchen Kanälen Ihr Klientel am meisten unterwegs ist. Ist es beispielsweise Instagram, TikTok und Spotify? Dann bedienen Sie Ihre Käufer:innen auf diesen Kanälen mit Ihrer authentischen Brand-Story und stärken Sie so das Vertrauen in Ihre Marke.

Social Audio: Überzeugen Sie mit Podcasts

Zahlen zum Nutzungsverhalten von Schweizer:innen sind nicht besonders gut erforscht. Dennoch könnten Gesprächsformate wie Podcasts oder Liveaudio-Formate 2022 mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig durchstarten. Eine Studie vom SRF im 2019 gab an, dass 20 Prozent der unter 30-jährigen Deutschschweizer:innen mindestens wöchentlich Podcasts hören. Diese Zahlen sind laut Hochrechnungen seit Beginn der Pandemie um mindestens das Doppelte gestiegen. Und was fast noch wichtiger ist: über die Hälfte der Podcast-Hörer:innen gaben an, dass sie Podcasts informativer und unterhaltsamer finden, als alle anderen Medienkanäle. Hörerinnen und Hörer schätzen Podcast vor allem, weil sie komplexe Themen verständlich und attraktiv aufbereiten. Podcasts eigenen sich zudem sehr gut dafür, Menschen mit ähnlichen Interessen zu verknüpfen und so eine Community zu bilden. Weiter können Sie sich als KMU oder als Person mit Ihrem Expertenwissen positionieren.

Die Wichtigkeit von Influencer-Marketing

In den letzten Jahren haben sich die Ergebnisse und Glaubwürdigkeit von Influencern dank diversen Regulierungen stark verbessert. Wenn Sie Ihren Kundenkreis gut recherchieren und sogenannte Personas erstellen, können Sie die dazu passenden Influencer finden und optimal einsetzen. Eine gute Influcener-Strategie ist hier zentral. Möchten Sie beispielsweise auf Makro-Influencer setzen, die eine grosse Personengruppe erreichen? Oder passt zu Ihrem Produkt eine Mikro-Influcener-Strategie, welche weniger Personen in spezialisierten Bereichen erreicht? Ganz egal, wie Ihre Strategie ist, am wichtigsten ist es, das Vertrauen der Zielgruppe zu erhalten, indem Sie langjährige Partnerschaften mit den passenden Influencern eingehen.

In-Stream-Shopping

Das sogenannte Social Commerce oder In-Stream-Shopping wird  2022 wichtiger denn je. Gemeint ist damit, dass Kund:innen mit möglichst wenig Medienbrüchen zum Kaufabschluss kommen. Nehmen wir beispielsweise eine Kundin, die durch ihren Instagram-Feed scrollt und eine Tasse sieht, die sie sich unbedingt kaufen möchte. Anstelle, dass sie jetzt auf eine Webseite wechseln muss oder gar in die Stadt fahren muss, kann sie direkt auf der Anzeige «Jetzt kaufen» anwählen und direkt bestellen. Für alle Unternehmungen mit Onlineshop ist diese Vorgehensweise zentral. So lassen sich Hürden abbauen und der Kundin fällt der Kaufentscheid leichter. Am besten ziehen dabei Werbeposts, die sich ganz natürlich und unaufdringlich in den Instagram-Feed einbetten. So wird aus dem klassischen Online-Shopping ein persönliches interaktives Erlebnis.

CSR: Übernehmen Sie Verantwortung!

Die sogenannte Corporate Social Responsibility war in den vergangenen Jahren bereits enorm wichtig und behält diese Wichtigkeit auch im künftigen Jahr bei. Noch nie haben Verbraucher:innen Unternehmen stärker in die Pflicht genommen, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, als heute. Als Unternehmen müssen Sie sich klar zu gesellschaftlichen, ökologischen und politischen Themen positionieren. Kund:innen wünschen sich beispielsweise, dass Sie sich zu psychischer Gesundheit und ökologischer Nachhaltigkeit äussern oder Sie sich als queer-freundlich positionieren. Und nichts stärkt die Kundenbindung mehr als gemeinsame Ansichten. Doch Vorsicht: Predigen Sie nicht, was Sie tun, bevor Sie es getan haben! Denn es gibt auch nichts, was die Kundenbindung mehr zerstört als eine nicht gelebte, aber gepredigte Unternehmensphilosophie!

Abschliessend lässt sich sagen, dass Konsument:innen im 2022 mehr denn je eine persönliche und ehrliche Ansprache, Authentizität und Unterhaltung verlangen. Sollen Sie sich unsicher sein, wie Ihre ganz persönliche Social-Media-Strategie aussehen soll und wie Sie die Trends für Ihr Unternehmen umsetzen können, unterstützen wir Sie gerne dabei: info@commversa.ch, 061 261 55 70

Die Generation Z – heute zwischen 11 und 26 Jahre alt – erobert langsam, aber stetig nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern entwickelt sich zu einer kaufkräftigen Zielgruppe. Und: sie sind die Wirtschaftsführerinnen und -führer der Zukunft. Doch wer ist die Gen Z? Was bewegt sie und wie können Unternehmen sie erreichen – sowohl für Jobangebote als auch als Zielgruppe für ihre Produkte oder Dienstleistungen?

Wussten Sie, dass zum ersten Mal in der Geschichte ganze vier Generation gleichzeitig im Arbeitsleben stehen? Da sind Konflikte in der Zusammenarbeit vorprogrammiert. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie sich frühzeitig über die Unterschiede und Bedürfnisse der betreffenden Generationen informieren. Doch nicht nur für das Recruiting, auch für Marketing und Kommunikation sollten Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

Die «Mobile-Only»-Generation

Zeichnet sich die Generation Y durch «mobile first» aus, so funktioniert die Generation Z «mobile only». Gemäss einer Statistik von Statista greifen über 84 Prozent der Personen in der Schweiz mit ihrem Handy auf Webseiten zu. Sollte Ihre Webseite also noch nicht optimal für die mobile Nutzung ausgerichtet sein, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, dies in Angriff zu nehmen. Wir unterstützen Sie sehr gerne dabei.

Für das Recruiting bedeutet das, dass Sie Ihren Bewerbungsprozess verschlanken, vereinfachen und die Wartezeiten verkürzen müssen – die Gen Z möchte sich per «One-Klick» via Handy bewerben können und ist es nicht gewohnt, zu warten.

Neben ihrer Handyaffinität zeichnen sich die «Zler» zudem dadurch aus, dass sie ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis und einen grossen Wunsch nach Stabilität haben. Das zeigt sich jedoch leider nicht in ihrem Engagement dem Arbeitgeber gegenüber: Was die beruflichen Perspektiven betrifft, ist die Gen Z sehr pragmatisch und nimmt das jeweils beste Jobangebot an. Weiter wünschen sie sich eine klare Work-Life-Separation und legen grossen Wert auf Lebensqualität und Gesundheit.

Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann beschreibt die wohl meist diskutierte Generation wie folgt: «Wir bekommen eine hochsensible junge Generation, die alles blitzschnell aufnimmt und erfasst und enorm multitaskingfähig ist. Aber sie ist auch nicht mehr so konzentriert, lässt sich schnell ablenken und besitzt ein kurzes Durchhaltevermögen. Darauf müssen sich die Unternehmen schon heute einstellen.»

Müssen wir jetzt TikTok machen?

Diese Frage stellen sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer zurecht, wenn sie das Nutzungsverhalten von Social Media bei 14-29-Jährigen betrachten. Wie erreichen wir die Generation Z? Über TikTok? Die Antwort ist, Jein. Die Nutzerzahlen von TikTok wachsen von Jahr zu Jahr. Somit darf dieser Kanal nicht unterschätzt werden, noch aber gibt es Kanäle, auf welchen die Generation Z noch aktiver ist. Folgend eine Übersicht:

(Quelle: DIE GENERATION Z RICHTIG ANSPRECHEN, von Simon Schnetzler)

YouTube ist nach wie vor der Kanal, auf dem sich die Generation Z informiert. Somit ist YouTube ein gutes Instrument, um mittels Testimonial-Videos oder Infotainment-Formaten auf sich aufmerksam zu machen. Aber auch Instagram kann effektiv genutzt werden indem beispielsweise ein Ausbildungsaccount gepflegt wird.

Keine Hochglanzbilder oder plakative Werbung

Die Generation Z fühlt sich von offensichtlicher Werbung nicht angesprochen, da diese Generation mit einer konstanten Informationsflut aufgewachsen ist. Dadurch hat sie natürliche Filter und Barrieren entwickelt. Wenn Sie mit Ihren Botschaften durchdringen möchten, müssen Sie betroffen machen. Eine Möglichkeit dazu ist das klassische Storytelling. Nutzen Sie dieses auch beim Recruiting und lassen Sie beispielsweise Ihre Lernenden sprechen,

Möchten Sie noch mehr über die Generation Z wissen und wie Sie diese am besten ansprechen? Können wir Sie dabei unterstützen? Dann kontaktieren Sie uns: info@commversa.ch.

In unseren Workshops mit Kundinnen und Kunden sprechen wir immer wieder über die Nutzung verschiedener Online-Medien. Dies ist sowohl für unsere strategische Beratungstätigkeit als auch für die operative Umsetzung relevant. Umso spannender sind die Ergebnisse einer eben erschienene Studie, die wir hier gerne kurz ausführen.

In Kürze: Corona treibt die Nutzung von E-Banking, Online-Shopping und Streamingdiensten wie beispielsweise Netflix oder Spotify voran. Bei der jährlichen Studie Digimonitor zeigte sich zudem zum ersten Mal, dass TikTok bei den 15- bis 24-jährigen beliebter ist als Facebook. Die klassischen Medien TV und Radio werden nach wie vor rege genutzt und das Medium Podcast gewinnt an Beliebtheit.

Die jährliche Studie Digimonitor wird von der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) und der WEMF AG für Werbemedienforschung durchgeführt. Auch in diesem Jahr zeigte sich der Einfluss von Corona auf die Mediennutzung der Schweizerinnen und Schweizer.


Social Media

Rund 70 Prozent der Bevölkerung nutzen Social Media. Die Plattformen TikTok, Instagram und LinkedIn legen um rund 200’000 bis 300’000 User zu. 45 Prozent der Schweizer Bevölkerung hat Facebook, wobei jedoch nur 260’000 User zwischen 15 und 24 Jahre alt sind. Im Vergleich: TikTok hat im selben Altersspektrum 310’000 User. Auch Instagram ist bei den Jungen beliebter als Facebook: Ein Instagram-User ist durchschnittlich 31 Jahre alt, ein Facebook-User 43. Weiter sind die Plattformen Snapchat und Discord bei jungen Schweizer*innen sehr gefragt.


Messenger-Dienste

WhatsApp ist nach wie vor der klare Leader bei den Messenger-Diensten. Rund 84 Prozent der Bevölkerung nutzen WhatsApp, trotzt aller Sicherheits- und Datenschutzbedenken. Der Konkurrent Telegram kommt aber mittlerweile ebenfalls auf 940’000 Nutzer, Signal auf 860’000 und die Schweizer Lösung Threema auf 710’000.


Streaming-Dienste und TV/Radio

Trotz diversen Streaming-Diensten schauen 94 Prozent der Bevölkerung nach wie vor fern, wobei zwei von drei Personen täglich den Fernseher einschalten. Auch bei den 15- bis 24-jährigen sitzen 30 Prozent täglich vor der Flimmerkiste. Im Vergleich dazu nutzen 42 Prozent der Bevölkerung Netflix und 68 Prozent YouTube. Fernsehen ist somit nach wie vor das Medium mit der grössten Reichweite.

Auch das klassische Medium Radio ist weiterhin sehr beliebt. 91 Prozent hören Radio und 65 Prozent davon sogar täglich. Auch bei der jüngeren Bevölkerung ist das Radio sehr beliebt: mehr als 80 Prozent der unter 25-Jährigen hören Radio. Spotify wird von einem Drittel der Bevölkerung gehört.

Podcasts werden bei den jüngeren Personen und bei Personen mit höherem Bildungsstand immer beliebter. So hören fast 30 Prozent der Schweizer*innen regelmässig Podcasts.


Fun Fact: Teletext hat fast gleich viele Nutzer wie Instagram: Fast ein Drittel der Schweizer*innen informieren sich über Teletext.

Möchten Sie Ihre Social-Media-Reichweite ausbauen oder planen Sie eine Kommunikationskampagne? Gerne stehen wir Ihnen für die strategische Social-Media-Beratung oder für den Aufbau und die Bewirtschaftung Ihrer Kanäle zur Seite. Auch für Kampagnenplanungen mit Radiowerbung oder Inseraten unterstützen wir Sie gerne! Kontakt: info@commversa.ch | + 41 61 261 55 70